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Kuscheltier selber machen

Anleitung wie man Teddy selber näht

Teddybären begeistern nicht nur Kinder, auch Erwachsene haben ihre Freude an den plüschigen Begleitern. Sie sind Einschlafhilfe oder Sammelobjekt und eignen sich auch hervorragend zum Verschenken zu vielen Anlässen. Ein Teddybär ruft besondere Begeisterung hervor, wenn es sich dabei um ein Unikat handelt. Mit ein wenig Geschick und Geduld kann sich jeder seinen Teddy selber nähen. Auch Anfänger dürfen gleich mit einem größeren Exemplar loslegen, denn es ist sehr viel aufwendiger, einen Mini-Teddy herzustellen.



Alles beginnt mit dem Schnittmuster
Der erste Schritt zum Teddybär beginnt mit der Auswahl eines Schnittmusters. Anfänger haben die Möglichkeit, bereits vorhandene Entwürfe zu verwenden. Auch komplette Bastelpakete, die neben einer Vorlage das benötigte Material beinhalten, sind beim ersten Versuch hilfreich. Wer sich gleich mehr zutraut, der legt selbst die Größe des Teddybärs fest. Als Material kann wahlweise Webware aus Baumwolle, Kunstfaserplüsch oder Mohair verwendet werden. Wenn der Bär zum Beispiel eine Größe von etwa 40 Zentimeter erreichen soll, wird umgerechnet etwa 35 mal 70 Zentimeter an Material benötigt. Um späteren Enttäuschungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, ein Material mit einem festen Rücken auszuwählen. So wird verhindert, dass der Teddy sich später beim Stopfen verzieht. Im nächsten Schritt werden die Schnittteile auf einen Karton übertragen und ausgeschnitten. Das Muster wird auf den Stoff gelegt. Nun kann gut mit einem Filzstift die Form auf den Stoff abgezeichnet werden. Beim Ausschneiden der Stoffteile darf es als Nahtzugabe mindestens ein halber Zentimeter mehr sein. Es sollte eine sogenannte Silhouettenschere verwendet werden, da dies sehr spitz ist und ein genaues Schneiden ermöglicht.



Florrichtung statt Fadenlauf

Als nächstes werden die ausgeschnittenen Stoffteile vernäht. Was üblicherweise beim Nähen als Fadenlauf bekannt ist, heißt beim Nähen eines Teddybärs Florrichtung. Die Florrichtung lässt sich leicht feststellen, wenn mit der Hand über das Material gegen den Strich gestreichelt wird. Den Bär nach der Florrichtung zu nähen ist deshalb wichtig, damit er am Schluss wie rundherum gebürstet aussieht. Beim Nähen sollte mit dem Kopf begonnen werden. Zuvor werden die gegengleiche Zuschnitte zusammengelegt. Wobei immer die richtige Florrichtung zu beachten ist. Die Teile werden mit einem Faden geheftet. Nun kann entweder mit der Nähmaschine oder per Hand genäht werden. Wer die Nähmaschine bevorzugt, der sollte einen sehr kleinen Zickzackstich verwenden. Das verhindert, dass das Material aufreißt, wenn der Teddy später gestopft wird. Sicherheitshalber können die Nähte auch zweimal genäht werden. Mit der Silhouettenschere werden die Augenpunkte markiert. Für die Augen können Glasaugen mit Metallösen verwendet werden, die mit einer langen Nadel und einem Faden angenäht werden. Jetzt kann der Kopf gestopft werden. Schafwolle ist eine Variante, um den Teddy zu füllen. Wichtig ist, in kleinen Mengen zu stopfen, die gleichmäßig verteilt werden. Wenn der Kopf zufriedenstellend gestopft ist, wird der Hals mit einem reißfesten Garn vernäht.


Von Kopf bis Fuß
Bauch, Rücken, Arme und Beine werden auf ähnliche Weise genäht und gestopft. Wer es mag, kann die Fußsohlen hinterher mit einem Kurzhaarschneider rasieren. Als Fußsohle kann auch ein Stück Leder verwendet werden, das mit der Nähmaschine eingenäht wird. An den Kopf werden noch die Ohren mit einem Matratzenstich angenäht. Für die Nase eignet sich eine Kunststoffnase. Sie kann auch gestickt werden. Schon ist das Teddybären-Unikat fertig. Zusätzlich kann dem Teddy eine Brummstimme eingebaut werden, die beim Kippen zu hören ist. Relativ einfach ist es auch, den Teddybären mit Gelenken auszustatten. Damit der kleine Bär gelegentlich gewaschen werden kann, sollten die Gelenkscheiben aus Kunststoff gefertigt sein. Damit sie gut sitzen, sollten die Scheiben kaum kleiner als die obersten Rundungen der Beine und Arme sein. Kopf und Körper werden mit einer Gelenkscheibe zusammengesteckt, die etwas größer ausfällt als die für Beine und Arme. Bei der Verwendung von Gelenkscheiben werden die Beine erst einmal nur zur Hälfte gestopft. Die Löcher für die Scheiben werden vorher (an der richtigen Stelle) in den Körper geschnitten. Wenn alle Gelenkteile zusammengefügt sind, wird nachgestopft. Anschließend werden alle offenen Nähte mit einem Matratzenstich geschlossen. Zuletzt wird der Teddy ausgebürstet, so dass von den Nähten nicht mehr zu sehen ist.